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Energiesparen liegt im Trend der Zeit, das gilt auch für den Neubau oder die Althausmodernisierung.
Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) übernehmen dabei eine wichtige Funktion, um die energetische Optimierung der Gebäudehülle zu sichern. Dabei handelt es sich um eine erprobte Bauweise: Dem Grundsatz nach bereits Ende der 50er/Anfang der 60er Jahre entwickelt, wurden bis heute vielfältige Systemvarianten zahlreicher Hersteller auf Millionen Quadratmetern Fassaden eingebaut. Dennoch gibt es hin und wieder Ärger: Manchmal entspricht die Leistung nicht den Vorstellungen des Bauherrn – die Abnahme wird verweigert. Manchmal entstehen in der Folge Schäden, die der Auftraggeber reklamiert – Planer, Bauleiter oder Fachunternehmer: Wer ist nun verantwortlich? Der folgende Beitrag erläutert beispielhaft typische Planungs- und Ausführungsfehler und deren Vermeidung.
Das Gelingen einer WDVS-Fassade hängt wesentlich von der Frage ab, ob eine gewissenhafte Leistungsbeschreibung vorliegt. Auch die Werkplanung sollte dabei nicht vergessen werden – für Neubau und Bestandsimmobilie gleichermaßen wichtig: Von Dachanschluß, Fenster- und Türöffnungen, Fensterbänken, Balkonen, Dach- und Balkonentwässerung über den Haussockel bis zur Briefkastenanlage müssen die Details für Anschlüsse zwischen dem WDVS und anderen Bauteilen oder Durchdringungen genau geplant werden. Besonders im Altbau wichtig: Wer organisiert die Anpassung des Dachüberstandes, Demontage und spätere Montage von Regenrinnen und Fallrohren, Blitzableitern, vorhandenen Sonnenschutzanlagen (Markisen) und Balkongeländern, die an die neue, jetzt um das WDVS dickere Fassade angepaßt werden müssen? Hier liegt der Teufel oft im Detail. Darum sollte man vor Beginn der Arbeiten alle Anschlußbereiche nochmals sorgfältig in Augenschein nehmen und prüfen. Tipp: Am besten ein Muster des geplanten Systems mitführen, so kann man dem Bauherrn die Problematik vor Ort schlüssig veranschaulichen.






















