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Emissions-Studie
Emissionen aus Parkettlacken
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Nach der Trocknung von Lacken können Emissionen z.B. aus der Oxidation von Fettsäuren der Bindemittel auftreten.

Diese sind als Geruch wahrnehmbar. Dies kann unter Umständen über einen gewissen Zeitraum (mehrere Monate) der Fall sein, solange noch oxidationsfähige Fettsäuremoleküle vorhanden sind. Hausmittel, wie das Aufstellen von oder das Abwaschen mit Essigwasser, können den Geruch mindern. In hartnäckigen Fällen hilft ein Überstreichen mit einem fettsäurefreien Lack (z.B. Acryllack), der den Zugang von Sauerstoff unterbindet. Diese Beschichtungen sind nach dem Verdunsten der Lösemittel geruchlos.

Hochsieder und Weichmacher in der Raumluft können aus Farben und Lacken, aber auch aus Teppichen, Kunststoffteilen und Schaummatratzen, Polstern etc. stammen. Diese Substanzen können über einen langen Zeitraum emittieren und sich wie bei einem neuen Auto als öliger schmieriger Film auf den Scheiben niederschlagen. Dies wird als Fogging-Effekt bezeichnet. Tritt dieser Effekt in Räumen auf, so kann es zu den berüchtigten „Schwarzen Wohnungen“ führen, wo die Wandflächen, Kunststoffflächen etc. mit einem öligen grauen, schwarzen Film belegt sind. Deshalb muss zwischen den Emissionen während der Verarbeitung und der späteren Nutzung unterschieden werden.



 

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