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Holz in der freien Natur benötigt keinen Holzschutz. Es verfault im natürlichen Kreislauf und gibt Nährstoffe ab.
Bei Holz als Werkstoff wollen wir jedoch diesen Verfall vermeiden. Daher muss für Schutz vor Witterung und anderen Holz schädigenden Einflüssen gesorgt sein. Holzschutz ist besonders wichtig, wenn es auf die kalte, nasse Jahreszeit zugeht.
Die UV-Strahlen der Sonne und Feuchtigkeit schädigen ungeschütztes Holz. Die Sonneneinstrahlung verwandelt den Holzzellstoff Lignin in wasserlösliche Stoffe, die wiederum der Regen auswäscht. Resultat: Das Holz wird zuerst braun, später vergraut es und wird faserig. Eine angegriffene Holzoberfläche schafft die Lebensgrundlage für Mikroorganismen wie Bläue. Sie verfärbt das helle Holz dunkel und zerstört den Anstrichfilm. Dies beeinträchtigt zwar nicht die Festigkeit des Holzes – die Zellwände bleiben intakt – macht es jedoch saugfähiger und bereitet so den Nährboden für Fäulnisbildung. Dieser Prozess gefährdet die Statik des Holzes, denn er macht das Material weich und brüchig.

Umwelt- und Wetterbeanspruchung des Holzes.






















