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Im VW-Werk Kassel werden Wohlbefinden und Leistungsbereitschaft auch durch ein ausgeklügeltes Farbkonzept gesteigert.
Zwischen 2003 und 2008 hat Europas größter Autobauer am zweitgrößten deutschen VW-Standort Kassel insgesamt fünf weitläufige Bereiche architektonisch und farbig neu gestalten lassen. Über 13.000 Beschäftigte profitieren hier nun täglich von einer kreativen und couragierten Farbgestaltung.
Das Werk startete 1958 mit 25 Mitarbeitern und der Aufbereitung von Aggregaten wie Vergasern und Kraftstoffpumpen. Bis zu seinem 50. Geburtstag entwickelte sich der VW-Standort Kassel konzernweit zum Leitwerk für den Getriebebau und beherbergt heute auch das zentrale VW-Ersatzteillager, die größte Logistik-Anlage Europas.
Arbeitsumfeld für Tausende
Vier der großen Produktionshallen, nacheinander errichtet zwischen 1959 und 1971, sind 532 Meter lang und reihen sich auf einer Breite von über einem Kilometer aneinander. Den Eindruck, es hier mit einer eigenständigen „VW-Stadt“ zu tun zu haben, ist durchaus berechtigt. Soziale Einrichtungen wie Speise- und Versammlungsräume gehören ebenso zur Ausstattung wie ein eigenes medizinisches Zentrum. Gerade weil die Fertigungshallen von Technik dominiert werden, sind diese Gemeinschaftsräume für die Beschäftigten aus der Produktion besonders wichtig. Genau hier setzten die ersten Umbau- und Verschönerungsmaßnahmen an – mit dem Ziel, den Räumlichkeiten ein ansprechendes Gesicht zu geben. Hoch engagiert zeigte sich von Beginn an die Bauabteilung im Werk in Fragen der Raumgestaltung – und tastete sich mit Unterstützung des Brillux Farbstudios an einen immer freieren Umgang mit dem Medium Farbe heran. So wurden in den vergangenen sechs Jahren insgesamt fünf Projekte verwirklicht.























