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Anfang des Jahres fand in Karlsruhe wieder die Ausstellung „Meister in Form und Farbe“ statt. Ein Besuch lohnte sich allemal.
Sechs Auszeichnungen wurden insgesamt für herausragende praktische Meisterprüfungsarbeiten vergeben. Doch nicht nur die ausgezeichneten Arbeiten machten einen Besuch im Regierungspräsidium am Rondellplatz in Karlsruhe zu einem lohnenden Ausflug. Wer sich die Zeit nahm, alle Arbeiten im Detail anzuschauen, der konnte eine Menge Inspiration für den kreativen Umgang mit Farbe, Putz und Tapete mit nach Hause nehmen.
„Botanica“, so lautete das Thema der Meisterprüfungsarbeit von Brigitte Frey (Badische Malerfachschule, Lahr). Mit viel Gefühl für Form und Farbe setzte sie großformatige Pflanzenblätter als Positiv- und Negativabdruck in Putz um und fasste sie anschließend – mal dezent, mal kräftig – in Farbe. Die Jury würdigte ihr handwerkliches Können und ihre Kreativität mit einer Auszeichnung.
Ebenfalls über eine Auszeichnung freuen konnte sich Rene Stühler (Heinrich-Hübsch-Schule, Karlsruhe). Auch er hatte Pflanzenblätter als Thema gewählt. Für die Umsetzung bediente er sich, im Gegensatz zu den innovativen Eigenkreationen von Brigitte Frey, traditioneller Malertechniken, wie Vergoldung, Holzbeize, Hinterglasbemalung oder Schablonierung.
Die Gestaltung von Arztpraxen hatten sich die Schüler der Ulmer Meisterschule zur Aufgabe gemacht. Ausgezeichnet wurde der Gestaltungsvorschlag für eine Praxis für traditionelle chinesische Medizin von Dominic Hirlinger. Insbesondere eine Lasurtechnik mit Schriftgestaltung zog die Blicke auf sich. „Weiß ist die Farbe der Medizin“ – dies versuchte Florian Giray in seiner Meisterprüfungsarbeit anhand verschiedener weißer Malertechniken, wie Reißlack, Spachteltechnik, etc. darzustellen. Sarah Trips gestaltete eine Kinderarztpraxis, was aufgrund der fröhlichen, frischen Farben unschwer zu erkennen war. Florian Baumgartner wählte für die Gestaltung der Praxisrezeption eine Rostimitation.























