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Die Welt verändert sich innerhalb von zwei Jahrzehnten – und das auch durchaus zum Besseren.
Der Juryvorsitzende und Architekt Prof. Jürgen Braun stellte fest: „Die Bedeutung der Fassade und ihrer Gestalt ist gewachsen, für den Architekten und den Nutzer“, bemerkte der Juryvorsitzende im Rückblick auf 20 Jahre Deutscher Fassadenpreis. „Immer mehr Fassadensanierungen – Stichwort: Energieeinsparung – standen an, für viele eine gute Möglichkeit, einmal über die Gestaltung der Fassade nachzudenken.“ Dieses Nachdenken führt bei immer mehr am Bau Beteiligten, vom ausführenden Handwerker über den Planer bis hin zum Bauherrn, immer häufiger zu meisterhaften Fassaden-Farbkonzepten: solchen, die die architektonische Idee unterstützen und positive Signale in der gebauten Umwelt setzen. Für dieses wichtigste Wettbewerbskriterium haben alle 19 Preisträger eine überzeugende Interpretation gefunden – und dies in einer Vielfalt, die so reichhaltig ist wie das Farbenspektrum an sich. Ausgezeichnet wurden Fassadengestaltungen aus ganz Deutschland in den Kategorien Wohn- und Geschäftshäuser, Öffentliche Gebäude, Historische Gebäude und Stilfassaden sowie Energieeffiziente Fassadendämmung. Allein die Sparte Industrie- und Gewerbebauten blieb in diesem Jahr ohne Prämierung. In der Wettbewerbskategorie um den künstlerischen Förderpreis gewannen gleich drei Arbeiten.
Die zehn Preisrichter – Handwerksmeister, Architekten, Farbgestalter und Fachjournalisten – vergaben in vier von fünf Objektkategorien jeweils den 1., 2. und 3. Preis sowie eine Anerkennung. Der Förderpreis für künstlerische und designbetonte Arbeiten wurde drei Mal verliehen. Auf die 19 Preisträger verteilt sich eine Gesamtpreisgeldsumme von 20.000 Euro.






















