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Die Polimentvergoldung ist die edelste und traditionsreichste Vergoldungsart und benötigt große Erfahrung.
Die häufigste Anwendung findet sich bei christlichen Figuren und aufwendigen Bilderrahmen. Die Polimentvergoldung ist eine wirklich edle, aber auch handwerklich sehr aufwendige Technik. Sie wird ausschließlich im Innenbereich eingesetzt. Es entstehen matte oder glänzende, massiv wirkende Oberflächen. Grundsätzlich ist sie auf saugenden Untergründen wie auf mittelporigen, festen Holzarten, Span- und MDF-Platten, Gips oder Stuck möglich. Sie müssen saugfähig, trocken, staub- und fettfrei sein, bevor der erste Arbeitsschritt erfolgt. Glatte Flächen, wie sie bei MDF- oder Spanplatten vorkommen, werden aufgeraut. Die Polimentvergoldung entsteht in mehreren Arbeitsschritten. Sie beginnt mit dem Auftrag der Leimtränke, daran schließt sich der Aufbau des Kreidegrunds an. Als direkter Träger des Blattgoldes dient das Poliment.























