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Das Firmenlogo ist das Aushängeschild eines Betriebes und das wesentliche Element des Erscheinungsbildes.
Die Nase läuft? – „Gib mir mal ein Tempo!“ Es soll halten? – „Ich brauche Uhu!“ Fett will nicht von der Pfanne lassen? – „Nimm Dir das Pril!“ Schon klasse, wie weit es manche Produkte geschafft haben: Ihr Markenname steht stellvertretend für ganze Warenkategorien – wie hier Papiertaschentücher, Klebstoffe und Geschirrspülmittel. Doch nicht nur der Name selbst und seine Werbepräsenz haben zu solcher Marktdurchdringung geführt: Auch das jeweilige erstklassig gestaltete Markenzeichen, das Logo hat zur Bekanntheit beigetragen. Die große Mehrheit der Deutschen wird auf Anhieb sagen können, wie diese Bildzeichen beschaffen sind.
Tempo? – Weiße geschwungene Schrift auf sattblauem Grund. Uhu? – Drei schwarze Blockbuchstaben vor Knallgelb. Pril? – Schlanke weiße Schrift über roter Seifenblase. Produkte wie diese haben aus Sicht des Marketings etwas ganz Wichtiges geschafft: Sie sind positiv aufgeladen, stehen für Qualität, haben sich tief im Gedächtnis des Kunden verankert und sind im Regal gegen große Konkurrenz sofort identifizierbar und somit schnell im Einkaufswagen. Als Handwerker kann man da schon ins Träumen kommen. Wäre es nicht toll, wenn die Kunden in der Region statt an „Maler“ in Zukunft nur noch an „meinen Firmennamen“ denken? Wer das anstrebt, kommt an der „Markenverpackung“ seiner Qualitätsangebote nicht vorbei. Für Existenzgründer wie Traditionsbetriebe ist ein prägnantes Logo ein Muss. Und genau deshalb sollte in ein Logo auch investiert und es sollte im Laufe der Jahre auch gepflegt werden.
Das Markenzeichen einer Firma ist also weit mehr als nur eine Äußerlichkeit. Wirkt das Logo langweilig, konfus oder angestaubt, schließt der Betrachter darauf, dass der Betrieb dahinter ebenfalls diese Eigenschaften hat. Erscheint es dagegen auf den ersten Blick seriös und edel, frisch und peppig, ausgefallen und designorientiert, merkt sich der potenzielle Kunde genau dieses Image für den gesamten Betrieb. Natürlich nur, wenn jede dieser möglichen Aussagen professionell gestaltet ist. Lassen Sie sich diese Chance, sich gut zu präsentieren, Ihr Ansehen positiv zu beeinflussen und damit wirksam für sich zu werben, nicht entgehen. Wer eine Firma gründet, sollte genau an dieser Stelle nicht sparen. Und für alle, die schon seit Jahren unter einem Markenzeichen firmieren, gilt: Stellen Sie Ihr Logo allerspätestens nach zehn Jahren mit diesen Kriterien auf den Prüfstand.






