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Alle sieben Jahre wird das bekannteste Wahrzeichen von Paris renoviert und komplett neu beschichtet.
Sieben. Ob man der Zahl nun besondere Kräfte zuordnet oder auch nicht: permanent begegnet sie einem, in Märchen, auch in Sprichwörtern oder allgemein in Zusammenhang mit dem großen Glück.
An all das hat der geniale Ingenieur Gustave Eiffel ganz sicher nicht gedacht, als er schon zu den Bauplänen seines bekanntesten Bauwerks eine umfassende „Pflegeanleitung“ verfasste, also detaillierte technische Vorgaben, was für die Erhaltung des Turms wann und wie gemacht werden muss. So legte er fest, dass das Bauwerk alle sieben Jahre komplett neu beschichtet werden muss. Aber nicht „nur einfach so“ schrieb Monsieur Eiffel das nieder, sondern akribisch bebildert, mit technischen Zeichnungen und mit genauesten Vorgaben versehen. Das Buch hat in etwa den Umfang des Telefonbuchs einer Großstadt und es hat etwas absolut Faszinierendes.
Ein großes Kapitel ist auch exakt dem gewidmet, was die Maler und Korrosionsschützer zu tun haben, worauf sie achten müssen und was unbedingt eingehalten werden muss. Da kommt schon fast der Verdacht auf, Gustave Eiffel hätte längst eine Ahnung davon gehabt, dass sein Turm einstmals das Symbol für die Franzosenmetropole werden könnte. Vorgesehen war das jedoch zu seiner Bauzeit keinesfalls. Überhaupt nicht.






















